Altenburger Kirche St. Viti
Altenburger Kirche St. Viti
Kloster 11
06217 Merseburg (Saale)
Sommer:
auf Anfrage
Winter:
auf Anfrage
Profil
Die Pfarrkirche St. Viti auf einer kleinen Anhöhe auf dem Altenburger Friedhof gelegen, wurde Anfang des 12. Jahrhunderts ersterwähnt, während die in ihrer Nähe gestandene Klosterkirche bereits am 1.8.1091 erwähnt wurde und deren Vorgängerbau wiederum schon 1012 erwähnt wird.
Daten & Fakten
- Baujahr: Anfang des 12. Jh. auf dem Altenburger Friedhof
- Baustile: romanisch, barock
- Besonderheiten: Kanzel, Altar und Bilderzyklen aus der Barockzeit, Spuren des 19./20. Jh.
Das bedeutendste Kunstwerk ist wohl die Kanzel. Simson mit dem Eselskinnbacken, mit dem er 1000 Philister erschlug, trägt den Kanzelkorb. Die Brüstung schmücken Reliefs von Christus und der vier Evangelisten, den Kanzelaufgang Mose und Johannes der Täufer. Unter dem Schalldeckel schwebt die Taube als Symbol des Heiligen Geistes.
Der Altar wird durch König David und Nathan dominiert, darüber der auferstandene Christus mit der Siegesfahne.
Die Orgel schuf der Merseburger Orgelbauer Zacharias Theißner. In den ursprünglichen Prospekt wurde 1830 ein Orgelwerk aus der Sangerhäuser Schlosskapelle eingebaut. Die Felder der Emporenbrüstung schmücken Ölgemälde mit Szenen aus dem Leben Jesu.
Erwähnenswert ist noch ein Rokokoepitaph aus dem Jahre 1722 von Johann Michael Hoppenhaupt für Ehefrau und Sohn seines Taufpaten B. H. von Kardorff.
Bernhard Halver
Pfarrer Merseburg, Domprediger
Susanne Mahlke
Pfarrerin Merseburg