St. Barbara Poppel
© Stiftung KiBa
Poppel Advent 23
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St. Barbara Poppel
Poppel 18
06628 Lanitz-Hassel-Tal
Profil
Die kleine romanische Feldsteinkirche in der Dorfmitte wurde über die Jahrhunderte mehrfach umgebaut, zuletzt 1734 das Kirchenschiff.
Daten & Fakten
- Besonderheiten: Sie wurde im Dezember 2025 von der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler (Stiftung KiBa) zur „Kirche des Monats“ gewählt.
Südlich des Ortsteil verliefe einst die Via Regia, eine der wichtigsten west-östlichen Handelswege im Heiligen Römischen Reich.
Das Innere von St. Barbara ist durch eine stilistische Vielfalt geprägt: Der Kanzelaltar und der hölzerne Taufengel stammen aus der Zeit des Barock, die Buntglasfenster wurden zu Beginn des 20. Jahrhundert gefertigt. Aus der Zeit der Spätgotik sind die Wandmalereien im Kirchenschiff, die, vermutlich die Geschichte der Heiligen Barbara ins Bild setzen.
Einladend ist die kleine romanische Feldsteinkirche auch, weil man ihr ansieht, dass sie geschätzt wird. Gemeindemitglieder kümmern sich darum, dass der Raum immer sauber ist, die Glocke wird von Hand geläutet, zu Erntedank und im Advent ist St. Barbara wunderschön geschmückt. Besonders gut kommt die Winterkirche unter der Empore im Eingangsbereich an, die mit Glasscheiben vom restlichen Gottesdienstraum abgetrennt und „beheizbar und gemütlich eingerichtet“ ist. Dies alles ist durch den Einsatz engagierter Gemeindemitglieder möglich geworden, betont Pfarrerin Bettina Plötner-Walter.