Superintendentin Christiane Kellner feierlich verabschiedet
Am 6. Dezember 2025 wurde Christiane Kellner, Superintendentin des Kirchenkreises Merseburg, feierlich aus ihrem Dienst verabschiedet. Der Gottesdienst fand im vollbesetzten Merseburger Dom statt und bildete einen würdigen und herzlichen Abschluss ihrer 16-jährigen Amtszeit.
Zum 31. Dezember 2025 tritt Christiane Kellner ihren wohlverdienten Ruhestand an. Sie hat diesen Zeitpunkt bewusst gewählt, um einen reibungslosen Übergang im Fusionsprozess der Kirchenkreise Merseburg und Naumburg-Zeitz zu ermöglichen.
In ihrer Abschiedspredigt rief sie fröhlich dazu auf: „Augen auf und durch!“ und ermunterte die Anwesenden, sich zuversichtlich den kommenden Herausforderungen zu stellen.
Im vollbesetzten Dom wurde die scheidende Superintendentin herzlich von Kolleginnen und Kollegen sowie Wegbegleitern verabschiedet. Auch der Bürgermeister der Stadt Merseburg drückte sein Bedauern über den Verlust einer engagierten und verlässlichen Gesprächspartnerin aus.
Regionalbischof Dr. Dr. h.c. Johann Schneider vollzog die formelle Entpflichtung von ihrem Superintendentenamt. Der Personaldezernent der Landeskirche, Oberkirchenrat Michael Lehmann, verlas und überreichte die offizielle Urkunde.
Der Gottesdienst war jedoch nicht nur für Christiane Kellner ein feierlicher Abschluss. Ebenso wurde dem noch amtierenden Präses Martin Ostheeren für seinen langjährigen Dienst gedankt. Er beendet sein über 30 Jahre währendes Ehrenamt mit der Neukonstituierung der Kreissynode am 18. April 2026.
Mit vielen Tränen und stehenden Ovationen wurde den zwei Sekretärinnen, Ines Müller und Kerstin Töpel, für ihren jahrzehntelangen Dienst in der Superintendentur Merseburg gedankt. Sie werden nicht in den neuen Amtssitz in Naumburg wechseln und beenden ihren Dienst als Superintendentursekretärinnen Ende März 2026.
Nach all den Abschieden gab es auch einen Blick in die Zukunft: An gleicher Stelle wird am 25. Januar 2026 um 16 Uhr die erste Superintendentin des neuen Kirchenkreises Saale-Unstrut, Dr. Tanja Pilger-Janßen, im Rahmen eines Gottesdienstes in ihr Amt eingeführt.