Mit Zuversicht in die Zukunft
Feierliche Einführung von Dr. Tanja Pilger-Janßen als Superintendentin des Kirchenkreises Saale-Unstrut.
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Predigt im Rahmen des Einführungsgottesdienstes von Supn. Pilger-Janßen - (Superintendentin Pilger-Janßen | 29.01.2026 / 214 KB)
Am Sonntag, dem 25. Januar 2026, wurde Pfarrerin Dr. Tanja Pilger-Janßen feierlich in ihr Amt als Superintendentin eingeführt. Der festliche Einführungsgottesdienst bildete zugleich den feierlichen Abschluss des langen Fusionsprozesses der beiden bisherigen Kirchenkreise Merseburg und Naumburg-Zeitz.
Die formelle Einführung nahm Regionalbischof Dr. Johann Schneider vor. In seiner Ansprache zeichnete er den Lebens- und Berufsweg von Dr. Pilger-Janßen nach und beschrieb die vielfältigen Aufgaben des Superintendentenamtes: die Repräsentation der evangelischen Christinnen und Christen in der großen Region zwischen Saale, Unstrut, Querne und Weißer Elster, ebenso wie die Personalverantwortung und die geistliche Leitung des Kirchenkreises. Zugleich machte er deutlich, dass diese Aufgaben nur im Team zu bewältigen seien und nicht allein von einer Person getragen werden könnten.
Im Anschluss verlas Oberkirchenrat Michael Lehmann von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland die Amtsurkunde und überreichte sie der neuen Superintendentin.
In ihrer Predigt entfaltete Dr. Pilger-Janßen ihre Wünsche und Visionen für den neuen Kirchenkreis. Dabei verglich sie den Fusionsprozess mit dem kulinarischen Konzept der „Fusion Kitchen“: So wie dort unterschiedliche internationale Küchen, Kulturen, Zutaten und Geschmacksnuancen zu neuen Köstlichkeiten zusammengeführt werden, solle auch der Kirchenkreis die verschiedenen Traditionen und Prägungen aufnehmen und daraus Neues entstehen lassen. Es gelte, neue Wege zu gehen sowie neue Aufgaben und Rollen auszuprobieren. Besonders betonte sie zudem die große Bedeutung der Zusammenarbeit mit den jeweiligen kommunalen Akteurinnen und Akteuren.
Der große gemeinsame Posaunenchor sowie das eindrucksvolle Zusammenwirken der Chöre und Kantoreien ließen die gelungene Fusion im Gottesdienst eindrucksvoll hör- und sichtbar werden.
Im Rahmen des Gottesdienstes wurde Pfarrer Michael Röpke dankend aus seiner Verantwortung als amtierender Superintendent des Kirchenkreises Naumburg-Zeitz entlassen. Nach dem Ruhestandseintritt der vorherigen Superintendentin hatte er über anderthalb Jahre hinweg zusätzlich zu seiner Pfarrstelle die Leitung des Kirchenkreises übernommen.
Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche, Kommunalpolitik und Stadtgesellschaft waren zu dem Gottesdienst zusammengekommen. Landrat Götz Ulrich richtete in einem Grußwort seine Glückwünsche an die neue Superintendentin und hob die bereits gute und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen evangelischer Kirche und kommunalen Institutionen hervor. Mit Blick auf kommende Herausforderungen äußerte er seine Freude auf die weitere Zusammenarbeit.
Auch der Superintendent des Kirchenkreises Eisleben-Sömmerda begrüßte Dr. Pilger-Janßen herzlich als neue Kollegin im Kreis der Superintendentinnen und Superintendenten. Zudem war Landesbischof Dr. Christian Stäblein von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz anwesend. In seinem Grußwort nutzte er die Gelegenheit, sich persönlich von seiner ehemaligen Referentin zu verabschieden. Dr. Pilger-Janßen war zuvor als persönliche Referentin an seiner Seite tätig gewesen.
Zum Abschluss sprachen Ehren- und Hauptamtliche des Kirchenkreises, Freunde und Bekannte Dr. Tanja Pilger-Janßen einen Segen zu. Die Gemeinde sandte ihren Segen in Form von Seifenblasen in die Weite des Merseburger Domes.
Bei einem anschließenden Empfang in der Willi-Sitte-Galerie hatten Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, Freundinnen und Freunde, Familie sowie bisherige und neue Kolleginnen und Kollegen Gelegenheit, der neuen Superintendentin ihre guten Wünsche für das bevorstehende Amt mit auf den Weg zu geben.
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Predigt im Rahmen des Einführungsgottesdienstes von Supn. Pilger-Janßen - (Superintendentin Pilger-Janßen | 29.01.2026 / 214 KB)