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Evangelischer Kirchenkreis Saale-Unstrut

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Mit stehenden Ovationen

Feierlicher Abschied von Domkantor Jan-Martin Drafehn in der Marienkirche am Naumburger Dom

Es mussten noch Stühle aus dem Hauptschiff des Naumburger Doms herangeholt werden, um allen Gottesdienstbesuchern einen Platz in der Marienkirche anbieten zu können. So viele Menschen wollten sich am 8. Februar von Domkantor KMD Jan-Martin Drafehn verabschieden. Nach 18 Jahren verlässt der Domkantor Naumburg und wechselt in eine neue Stelle. Dieser Ansturm machte deutlich, wie viele Menschen der Kirchenmusiker in den vergangenen Jahren mit seinem Tun berührt hat.

Mit stehenden Ovationen zeigten die Gottesdienstbesucher dem scheidenden Kantor ihren Dank, bevor dieser formell verabschiedet und von seinen Kollegen gesegnet wurde.

In ihrer Ansprache betonte Superintendentin Tanja Pilger-Janßen die Bedeutung von Jan-Martin Drafehn als Bindeglied zwischen der evangelischen Schule und der Kirchengemeinde. Als Musiklehrer an der Domschule, mit seiner Chorarbeit, den musikalischen Vespern, den chor-sinfonischen Konzerten und den Musicalaufführungen hat er das Gemeindeleben, aber auch das kulturelle Leben in Naumburg geprägt. Im Namen des Kirchenkreises dankte ihm die Superintendentin für seine engagierte Arbeit und entband ihn von seinen Pflichten.

Domprediger Michael Bartsch verwies in seiner Predigt auf die Bedeutung der Musik, die das Wort Gottes auf ganz besondere Weise kommunizieren kann. So hat auch Jan-Martin Drafehn 18 Jahre lang mit seiner Musik das Wort Gottes in Naumburg den Menschen ins Herz gesät. Bartsch dankte dem Domkantor dafür, dass durch seine Arbeit so viele Menschen das Wort Gottes hören und singen konnten. Er verwies dabei auf die vielen Gäste, die zur Verabschiedung gekommen waren und auch im Gottesdienst mitwirkten.

Domkantorei, musikalische Wegbegleiter und Kantorenkollegen sorgten für eine würdige musikalische Gestaltung des Verabschiedungsgottesdienstes.

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