Logo Evangelischer Kirchenkreis Saale-Unstrut Logo Evangelischer Kirchenkreis Saale-Unstrut
Suchkategorie auswählen

Newsletter

Infos aus dem Kirchenkreis
Immer gut informiert.

Evangelischer Kirchenkreis Saale-Unstrut

Domplatz 8, 06618 Naumburg

Fon 03445/7814983
kirchenkreis-saale-unstrut@ekmd.de


Die Friedensreiter legen los

Gesprächsangebot am 16. Juli vor der Kirche St. Maximi in Merseburg

Mit dabei ist der frisch gewählte Landrat Sven Czekalla. Am Donnerstag, dem 16. Juli 2026, laden die Friedensreiter vor der Stadtkirche St. Maximi in Merseburg ab 12 Uhr zum Gespräch ein. Im Mittelpunkt steht eine einfache, aber grundlegende Frage: In welcher Gesellschaft möchte ich leben – und was wünsche ich mir? Die Aktion richtet sich an alle Merseburgerinnen und Merseburger, die ihre Gedanken, Hoffnungen, Sorgen und Erwartungen an das gesellschaftliche Miteinander teilen möchten. Es geht nicht um fertige Antworten oder schnelle Schlagworte, sondern um echtes Zuhören, respektvollen Austausch und die Bereitschaft, miteinander ins Gespräch zu kommen.  

Die Friedensreiter sind ein Projekt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und der Ökumenischen Akademie Ostthüringen. Das Projekt will Menschen dazu befähigen, als “Friedensreiter” in gesellschaftlich aufgeheizten Zeiten zwischen unterschiedlichen Positionen Gesprächsräume zu öffnen und verfeindete Lager wieder in Kontakt zu bringen.

Der Name „Friedensreiter“ erinnert an die historischen Boten des 17. Jahrhunderts, die während der Verhandlungen zum Westfälischen Frieden zwischen Osnabrück und Münster zum Ende des 30-jährigen Krieges Nachrichten übermittelten und zwischen den Lagern verkehrten. Dieses Motiv greifen die Initiatoren auf, um deutlich zu machen: Auch heute braucht es Menschen, die Brücken bauen, Gesprächsfäden aufnehmen und in polarisierten Zeiten Verbindung halten.

Hintergrund des Projekts ist die Beobachtung, dass gesellschaftliche Gruppen immer häufiger übereinander statt miteinander reden. Genau hier setzen die Friedensreiter an: Sie wollen öffentliche Gespräche ermöglichen, demokratische Debatten stärken und Begegnungen schaffen, in denen Unterschiede nicht zugedeckt, sondern fair ausgehalten werden.

Passend dazu läuft in der Kirche St. Maximi eine Wanderausstellung der  Friedensbibliothek-Antikriegsmuseum Berlin, die einen zusätzlichen Impuls zum Nachdenken und Austausch über Frieden, Zusammenleben und gesellschaftliche Verantwortung geben kann.

Weitere Informationen:
https://www.ekmd.de/presse/pressestelle-magdeburg/friedensreiter-sollen-verfeindete-lager-in-kontakt-bringen.html 
 


 

Artikel teilen