Zuversicht
„Fürchte dich nicht, vertraue nur“ (Markus 5,36)
Eine Tochter ist schwer krank. Der Vater kommt zu Jesus. Vielleicht kann dieser Wunderheiler ihr helfen?
Doch Jesus lässt sich auf dem Weg aufhalten und als er endlich ankommt – hört er das Weinen und Klagen. Die anderen sagen: Die Tochter ist tot. Ihr kommt zu spät.
Ein Wunder: Jesus glaubt dem Klagen nicht, dem Gerede, man könne ja nichts mehr machen. Jesus glaubt dem Tod nicht.
Zu dem Vater des Mädchens sagt er: Fürchte dich nicht, glaube nur (Mk 5,36).
Und zu den anderen: Das Mädchen ist nicht tot, es schläft nur.
Die anderen lachen.
Das ist ja auch zum Schreien! Wie kann einer nur so naiv sein? Gegen das Offensichtliche am Leben festzuhalten! Dem Leben mehr zu vertrauen als dem Tod. Sich vom Gerede und Gelache nicht irre machen zu lassen und stattdessen dem Leben auf die Beine zu helfen.
Jesus reicht dem Mädchen die Hand und sagt zu ihr: Steh auf.
Und das Mädchen steht auf und geht umher. Die Eltern sollen ihr zu essen geben. Sie ist lebendig mit Haut und Haar und Magen.
Fürchte dich nicht! Glaube dem Leben mehr als dem Gerede vom Ende und hilf dem Leben auf die Beine!
Lydia Schubert, Kreisfachreferentin für die Arbeit mit Ehrenamtlichen